Sanierungsgebiet Abtsgmünd-West

Bauherr: Gemeinde Abtsgmünd
Planung: FP7
Bauleitung: Geo Data Plan, Westhausen
Baubeginn: 2003/2004
Geplante Fertigstellung 1. BA: Ende 2003

Weitere Bauabschnitte folgen

Die Gemeinde Abtsgmünd beabsichtigt im Rahmen des LSP im Sanierungsgebiet Abtsgmünd-West (ca. 13,5ha) die Umgestaltung innerörtlicher Freiflächen mit dem Ziel der Verbesserung der Aufenthaltsqualität, der Neuordnung von Erschließungsbereichen mit öffentlicher und privater Parkierung, der Verbesserung der Geschäftszonen mit Vorflächen und Schaffung von Baurecht für Erweiterungs- bzw. Neubaumaßnahmen. Insgesamt wird die Aufwertung von Geschäftsbereichen und die Verbesserung von Wohnsituation und Nutzungen entsprechend dem Neuordnungskonzept durch ein eigenständiges Ortsbild mit hoher Aufenthaltsqualität angestrebt.Im Rahmen der Umgestaltung soll der Zehntscheuerplatz als Festplatz und kultureller Mittelpunkt zu einem besonderen Ort in Abtsgmünd werden. Durch die vorgeschlagene Flussterrasse, über dem Ufer schwebend, ergibt sich hier die Chance, das Leinufer erlebbar zu machen  und zu nutzen als: Bühne, Treffpunkt, Spielfläche, Anglerplatz, Leseplatz.


Stadt Ebersbach a.d. Fils
Umgestaltung der Straßen- und Platzräume im Sanierungsgebiet
"Hafnerstraße / Fischerstraße"


Bauherr: Stadt Ebersbach a. d. Fils
Planung und Ausführung (BA I u. II): 2002 - 2005
Gesamtfläche: ca. 8000 m²
Baukosten: (BA I u. II)ca. 1,5 Mio €


Mit der Umgestaltung der Quartiere "Hafnerstraße" und "Fischerstraße" wird die in den Quartieren "Stadtmitte" und "Viehmarktweg" bereits abgeschlossene Altstadtsanierung fortgesetzt: Die Maßnahme wird in Abschnitten realisiert:
– 1.Bauabschnitt "Fischerstraße" (fertiggestellt)
– 2..Bauabschnitt "Hafner- / Filsstraße (im Bau)
– 3. Abschnitt "Stuttgarter Straße" (Planung)(Stand Sept.04)
Wie in den bereits sanierten Quartieren werden die öffentlichen Straßen, Gassen und Plätze mit einem Betonpflasterbelag versehen, welcher durch Pflasterrinnen oder -bänder aus Granit gegliedert wird. Entlang der Hausfassaden sollen, wo funktional und gestalterisch angebracht, Pflanzbeete zur Begrünung des Quartiers angelegt werden, welche durch Bäume an geeigneten Standorten ergänzt werden. Durch Abbruch einzelner Altbauten entstehen neue Platzräume mit guten Aufenthaltsqualitäten für die Bewohner. Zur Verbesserung des Zugangs zum neuen Kindergarten wurde der Ebersbach auf einem Teilstück überbrückt und in Verbindung mit dem Brückenbauwerk der Hochwasserschutz den aktuellen Erfordernissen angepasst.


Umgestaltung der öffentlichen Räume in der Altstadt von Aalen


Realisierung: 1978 - 1990
Gesamtfläche: 35.000 m2
Baukosten: 10,2 Mio €

Wettbewerb “Innenstadt” 1. Preis 1975
Wettbewerb “Fußgängerzone” 1977
Auszeichnung “Vorbildliches Bauen im Ostalbkreis” 1985

Das Gestaltungskonzept sieht einen einheitlichen Natursteinbelag für das gesamte Stadtkarree vor mit einer Akzentuierung durch die historisch belegten, ehemaligen Stadtbäche und die farbenfrohe, eigenständige Gestaltung der kleinen Plätze und besonderen Raumsituationen. Die spielerisch gestalteten Einzelelemente, z.B. Kinderkarussell, Spielzonen, “Regenbaum” und Stadtbach mit vielfältigen Brunnen und Wasserspielen wurde in Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit gestaltet und sind sehr beliebt. Die Überpflanzung der Tiefgarage Spritzenhausplatz mit einem Platanenspalierwäldchen war technisch innovativ. Künstler (Gruppe “Sanfte Strukturen“) haben den öffentlichen Raum mitgestaltet.
Durch die integrierte Verkehrserschließung, Parkhäuser, ÖPNV-Bussystem i.V.m. der Gestaltung wurde die Fußgänger-zone schnell und bis heute akzeptiert.


Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich
und Plätze in Aalen-Wasseralfingen

Gesamtfläche: 19.000 qm
Baukosten: 5,5 Mio Euro
Realisierung: 1997 - 2000

Gutachten Stefansplatz, 1. Preis 1995

Mit dem parallel erarbeiteten Sanierungsbebauungsplan "Ortsmitte Wasseralfingen" wurden die öffentlichen Räume der Innenstadt in drei Bauabschnitten zum verkehrsberuhigten Geschäftsbereich umgestaltet. Das städtebauliche Grundkonzept besteht aus einem Einbahnstrassenring mit begleitenden Parkierungsangeboten und eine Akzentuierung mit zwei neuen verkehrsfreien Plätzen. Der Karlsplatz war ehemals eine unwirtliche Strassenkreuzung und ist heute ein baumumstandener kleiner Stadtplatz mit Wasserspielen.
Der Stefansplatz im Schwerpunkt der Ortsmitte ist durch die Freilegung der großen Stefanskirche von besonderer Ausprägung. Der neue Stefansplatz greift den Gedanken eines Zierplatzes auf, das Kirchengebäude steht im Mittelpunkt einer feingegliederten Platzanlage, die mit Kastenlinden umrahmt ist. Die Materialien und Ausstattung der Gesamtanlage sind mit Kunststein und Asphaltflächen einfach und kostengünstig gestaltet.


Umgestaltung der öffentlichen Räume in der Altstadt von Karlstadt a. Main

Planung und Ausführung: 1980 - 1999
Gesamtfläche: 36.000 m2
Baukosten: 10 Mio €

Auf der Basis von Vorbereitenden Untersuchungen, Rahmen-plan, Bebauungsplänen und Gestaltungsleitlinien für das Gesamtensemble der ummauerten Altstadt wurden parallel zu den kontinuierlich fortgeführten Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden die öffentlichen Räume der Altstadt umgestaltet.
Das Gestaltungskonzept geht von einer zurückhaltenden Bodenstruktur aus mit einer einheitlichen, gleichartigen Materialstruktur (Porphyr im Mörtelbett) und kleineren Akzentuierungen (Brunnen, Baumreihen, Wasserspiel etc.) zugunsten der hochwertigen baulichen Substanz. Akzentuierung der unterschiedlich ausgeformten Straßenraumabschnitte und Platzräume durch Baumreihen oder Solitärbäume sowie durch Brunnen oder Wasserspiele, z.T. am historischen Standort. Für das Wasserspiel am Marktplatz wurde ein Kunstwettbewerb durchgeführt ( 1. Preis und Ausführung Stefan Kern, München).